Floating-Car-Data-Analysen
Reisezeiten, Verlustzeiten an Knotenpunkten und die Rekonstruktion von Signalzeiten – flächendeckend aus Fahrzeugtrajektorien.
Was Floating Car Data sind
Floating Car Data sind anonymisierte GPS-Trajektorien, die von Navigationsgeräten, Smartphones oder Bordgeräten stammen. Sie decken größere Räume und längere Zeiträume ab als eine lokale Videoerhebung – bei kleinerer Stichprobe, aber ohne Infrastruktur vor Ort und ohne manuelle Datenerfassung.
Ihre Vorteile
Lange Betrachtungszeiträume gleichen zufällige Schwankungen aus, und die Analyse ist räumlich nicht begrenzt, solange Daten vorliegen – ideal für langfristige und großräumige Untersuchungen. Mit eigenen Softwarewerkzeugen verarbeiten wir auch große Datenmengen effizient.
Was wir analysieren
- Reisezeiten und Geschwindigkeiten je Streckenabschnitt
- Verlustzeiten an Knotenpunkten
- Umlauf- und Freigabezeiten von Lichtsignalanlagen – rekonstruiert aus Trajektorien, ohne Zugriff auf die Steuerung
- Grüne-Welle-Analysen entlang von Straßenzügen
- Stauanalysen: wo, wann und wie lange
- Großräumige und längerfristige Quelle-Ziel-Beziehungen
Wofür Sie die Ergebnisse nutzen
Netzanalysen
Schwachstellen im Netz finden, bevor Sie Zählungen oder Maßnahmen planen.
Signalprogramme prüfen
Was an der Anlage tatsächlich läuft, ob die Grüne Welle funktioniert – und wie sich das auf Wartezeiten auswirkt.
Verkehrsmanagement
Reisezeiten, Staus und Verlustzeiten als Grundlage für Verkehrslage und Reisezeitinformation.
Was Sie erhalten
Kennwerte je Abschnitt und Knotenpunkt als statistische Verteilungen – etwa Abschnittsgeschwindigkeiten, Verlustzeiten und Kapazitäten an Lichtsignalanlagen.
Aus der eigenen Forschung
Die Methode zur Rekonstruktion von Signalzeiten stammt aus unserer eigenen Forschung: Fourati & Friedrich (2021), Transportation Research Part C 130.
Ihr Netz aus Trajektorien verstehen?
Schildern Sie uns Untersuchungsgebiet und Fragestellung – wir prüfen, was die Daten hergeben.